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Wie nicht zu übersehen war, habe ich an der Maker Faire in Wien heuer den Lightbug Roboter-Workshop angeboten. Nachdem seit meinem Design der Platine im Sommer 2015 einige Komponenten nicht mehr erhältlich waren oder sich erheblich verteuert hatten und ich auf den einen oder anderen kleinen Fehler entdeckt hatte, wagte ich mich an ein kleines Redesign, welches ich hier vorstellen und soweit möglich ist, die Quelldaten veröffentlichen oder zumindest die Daten für einen Nachbau bereitstellen. Konkret habe ich die gefederte Stahkugel, welche bisher als Vorderrad diente gegen eine Kunststoffrolle von Pololu, den Jumper zum Umstecken der Versorgungsspannung (Umschalter Programmiermodus/Fahrtmodus) gegen einen richtigen Schalter getauscht, die Schottkydiode auch in SMD verbaut und die Möglichkeit vorgesehen, direkt af der Hauptplatine ein Bluetooth-Modul zu verbauen. Damit könnte der Roboter dann ferngesteuert werden.

As you probably couldn’t miss, I held a Lightbug robot building workshop at the Maker Faire in Vienna this year. Since I initially designed the PCB in summer 2015 some components drastically increased in price or were discontinued and I also discovered some minor mistakes. So I risked a small redesign which I’d like to present here and also provide the source data or at least everything you’ll nedd to build a robot on your own. Precisely the changes were: I threw out the steel ball which functioned as the front wheel and replaced it with a plastic ball caster from Pololu, the pin header with the jumper for selecting the power source (mode switch between programming and running) was exchanged for a real switch, the schottky diode now also is in an SMD package and I made it possible to add a bluetooth module directly to the main PCB so the robot could be controlled remotely.

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Jetzt ist es wieder eine Woche vorbei, der Stress abgeklungen und alle Sachen wieder verräumt. Letzes Wochenende, am 16. und 17. April 2016 fand in Wien zum ersten Mal eine Maker Faire statt, bei der ich wie in der Ankündigung mit 3 Projekten dabei war. Die beiden Workshops, den Lightbug-Roboter und den Holzflieger nach den Entwürfen von Leonardo da Vinci, habe ich ja bereits angekündigt. Zusätzlich hatte ich noch einen eigenen Stand mit Holzmodellen nach Skizzen von Leonardo da Vinci, wie man ihn schön am Foto unten sieht. Im Anschluss würde ich gern ein wenig von meinen Erfahrungen mit der Maker Faire berichten.

It has already been a week, the stress is gone and all stuff put back where it belongs. I am talking about the Maker Faire which took place in Vienna the first time on April the 16th and 17th. As I announced about a month ago, I participated with 3 projects in total. First the 2 workshops, with the Lightbug robot and the Leonardo da Vinci inspired glider, but also with my own booth where I presented wood models inspired by Leonardo da Vinci sketches as you can see in the picture below. In the following part of this post I would like to describe some of my experiences at the Maker Faire.


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Morgen geht’s los: Die Maker Faire Vienna 2016 startet!
Nach einigen sehr stressigen Wochen mit durchgearbeiteten Nächten und erneuten Löt-Orgien mit den Lightbug-Platinen habe ich buchstäblich in letzter Minute alles fertig bekommen. Mein Stand mit der Nummer E67 neben dem, übrigens extrem genialen, Metalab-Dome ist fertig hergerichtet und selbst der Roboter-Workshop für morgen ist fertig vorbereitet. Ich bin jetzt auf jeden Fall sehr gespannt wie das Wochenende so laufen wird und werde davon berichten!

Tomorrow it finally starts: the Maker Faire Vienna 2016!
After some extremely stressful weeks with some nights where I worked through and another solder orgy with the Lightbug PCBs I made it literally in the last minutes. My booth with the number E67 right next to the, by the way extremely awesome, Metalab dome is done. Also I prepared the workshop area for my robot building workshop tomorrow. I am really curious how this weekend will turn out and will report about it!


Am 16. und 17. April 2016 findet in Wien zum ersten Mal eine Maker Faire statt und ich möchte diesen kurzen Beitrag nutzen um anzukündigen dass ich mich mit insgesamt 3 Projekten daran beteiligen werde. Als erstes bin ich mit einem eigenen Stand dort vertreten, wo ich gerne diverse Holzmodelle nach den Entwürfen von Leonardo da Vinci, ähnlich meinem Gleiter, ausstellen möchte. Was genau zu sehen sein wird, möchte ich noch nicht verraten, dazu muss jeder schon persönlich vorbeikommen oder das halbe Jahr danach abwarten bis ich endlich was dazu poste. ;) Der Stand hat die Nummer E67 wird sich im Erdgeschoss gleich neben dem Metalab-Dome befinden. Meine anderen beiden Beiträge sind Workshops, am Samstag von 11:00 bis 12:30 kann man bei mir im Workshopraum 4 einen Lightbug-Roboter bauen. Und zu guter Letzt haben am Sonntag von 14:15 bis 15:15 alle die Möglichkeit einen Holzflieger nach den Entwürfen von Leonardo da Vinci zu bauen. Für mich ist die Maker Faire das erste Event dieser Art, daher bin ich schon sehr gespannt wie meine Projekte so ankommen beziehungsweise wie das Ganze allgemein ablaufen wird. Falls ich in den 2 Tagen ein wenig Zeit finden werde mich selbst umzusehen, werde ich natürlich in einem Beitrag hier davon berichten.

On April the 16th and 17th a Maker Faire takes place the first time in Vienna and I therefor would like use this short entry to announce that I will be participating with 3 projects in total. The first one is a booth where I would like to display some wood models of sketches by Leonardo da Vinci, similar to the glider I already posted here. If you wannt to know what I am displaying you have to visit my booth or wait about half a year until I finally find time to post something about it. ;) My booth has the number E67 and will be on the ground floor, right next to the Metalab dome. The other 2 entries for the Maker Faire are both workshops with the first one on Saturday from 11:00 till 12:30 where you can assemble a Lightbug robot in the workshop room number 4. Last but not least you can build a Leonardo da Vinci inspired glider on Sunday from 14:15 till 15:15. The Maker Faire is the first event of this kind for me so I’m curious how well my projects will be received and also how the event will work out over all. If I find some time in these 2 days to take a look around, I will of course post something about it here.

Letztes Jahr wollte ich für die Junge Uni Waldviertel einen Workshop machen, der sich mit Elektronik beschäftigt. Und am besten dazu passen tut meiner Meinung nach ein kleiner Roboter den die Kinder selbst (teilweise) aufbauen und am Ende mit nach Hause nehmen können. Passenderweise hat meine FH einen Workshop im Programm, der ungefähr meinen Vostellungen entspricht. Dabei handelt es sich um einen kleinen Roboter, der wie der Titel dieses Beitrags suggeriert, Licht folgt. Dieser setzt sich aus einer Platine mit einem ATMega328 im DIP-Gehäuse mit Arduino-Bootloader zum Auslesen zweier LDRs und Ansteuern von zwei modifizierten Modellbauservos als Motoren zusammen. Relativ simpel, relativ günstig, aber leider störten mich drei Dinge daran: Der Controller ist nicht in der Platine verbaut programmierbar, der Roboter ist nicht erweiterbar und die Räder aus gefrästem Platinenmaterial gehen gar nicht. Deswegen habe ich mich entschieden dem ganzen ein komplettes Redesign zu verpassen. Der Controller wurde gegen einen ATMega32U4 getauscht und mit einer USB-Buchse für die Programmierung versehen. Alle Arduino-Pins habe ich auf eine Stiftleiste herausgeführt um später Erweiterungen anbringen zu können. Als letztes habe ich die Räder gegen schöne Kunststoffräder mit Schaumgummireifen von Hobbyking getauscht. Mit den ganzen Änderungen war dann natürlich Schluss mit einer einseitigen Platine. Den ersten Prototypen habe ich mir dann an der FH fräsen lassen.

Last year I wanted to hold an electronics workshop at the Junge Uni Waldviertel. What would suit better to electronics than building a small robot which the kids could then take home. Luckily my university has a workshop which was approximately what I wanted to make. It is a small robot which, as the title of this entry suggests, can follow light. The robot consists of a PCB with a ATMega328 controller in a DIP package with an Arduino bootloader which reads out 2 LDRs and controls 2 modified servo motors which serve as the motors. Quite simple, quite cheap but there were some things that bothered me: the microcontroller can’t be programmed once it’s in, the robot can’t be upgraded ans the wheels milled out of PCB material are a no-go. That’s where I decided to redesign the whole thing. I replaced the controller in favor of a ATMega32U4 and added an USB socket for programming. All Arduino pins are routed to a pin header for further upgrades. Also, I changed the wheels to nice ones from Hobbyking which are made from plastic and have nice foam tyres. With all that changes the PCB now needs to be 2-sided. The first prototype PCB then was milled at my university.

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Wiedermal etwas älteres, was dafür zum ursprünglichen Thema meines Blogs passt. Der Schwager eines Freundes „sammelt“ Autos, daher wollte er ihm ein Modell seiner Fahrzeuge zu Weihnachten schenken. Als Basis dafür diente ein Die Cast Modell eines Golf I GTI in 1:18. Bei einem Umbau im Jahr zuvor waren es nur ein paar farbige Zierleisten, die ich anpinseln musste (Der Lack hatte schon die richtige Farbe), doch dieses Mal stand eine komplette Neulackierung an. Nach der Demontage stand somit als erster Schritt die Entfernung der Orginalfarbe an. Mein Allzweckmittel zum Entfernen sämtlicher Farben scheiterte leider am zähen Lack der Metallkomponenten (Da stellt sich die Frage, womit diese Modelle eigentlich lackiert sind), selbst nach wochenlangem Einlegen löste sich der Lack nur an den Kanten der Teile. Als nächstes versuchte ich es dann mit dem Ultraschallreiniger, nachdem ich gesehen hatte, wie effizient er Beschichtungen jeglicher Art gelöst hatte.

Something a bit older but suiting to the original topic of my blog. The brother-in-law of a friend „collect’s“ cars, therefor my friend he wanted to give him models of him cars as a present for christmas. The conversion was based on a die-cast model of a Golf GTI Mark I in 1:18 scale. Last year I already modified the same model by painting some strips on the bumpers, but this year I needed to repaint the whole car. After the disassembly I first needed to strip the paint. My universal paint remover failed when confronted with the tough paint on the metal components (which makes me wonder what kind of paint this is) even though they were submerged for weeks the paint separated from the parts only on some edges. The next thing I tried was the ultrasonic cleaner after I saw how efficiently it removed all kinds of coatings.


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Nachdem meine Schwester Chemie studiert hat sie sich zum Geburtstag ein Periodensystem zum Aufhängen an die Wand gewünscht. Also hab ich mich ein wenig mit Inkscape beschäftigt und einen ersten Entwurf zusammengebastelt. Um das Ganze ein wenig interessanter zu gestalten, habe ich die Ordnungszahl bzw. ein farbiges Eck zum Kennzeichnen der Art des Elements mit Schrägen gestaltet. Nach wenigen kleinen Anpassungen habe das Periodensystem schließlich einfach einmal im Metalab aus schwarzer Klebefolie mit dem Schneidplotter ausgeschnitten und gleich dort an die Wand geklebt, da man dort doch immer ein Periodensystem brauchen kann. :)

Since my sister is studying chemistry she wanted a periodic table to hang on the wall. So I started playing around with Inckscape and made a first draft. To make the periodic table a bit more interesting, I made the atomic number and a colored corner for indicating the category of the element with slanted edges. With a few changes I finally cut the periodic table out of matte black vinyl foil using the cutter at the Metalab and placed it there on a free spot on the wall, since you can always use a periodic table there. :)

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Schon seit längerer Zeit wollte ich in einem Workshop mit Kindern etwas basteln. Letztes Jahr bei der Jungen Uni Waldviertel bot sich mir die Möglichkeit und ich überlegte mir etwas passend zu dem damaligen Motto „Da Vincis Welt – Faszination Naturwissenschaften“. Nach dem Studium seiner verschiedenen Maschinen entschloss ich mich einen Flugapparat ähnlich den verschiedenen Entwürfen aus Holz zu bauen. Nach einem Nachmittag mit dem CAD-Programm hatte ich den ersten Entwurf fertig und konnte ihn sogleich mit dem Lasercutter umsetzen. Die Bespannung der Flügel realisierte ich mit Leinenstoff, da dieser durch seine grobe Struktur an die Stoffe aus der Zeit von Leonardo da Vinci denken lässt. Um auch hier an ein Design zu kommen, welches sich mit dem Laser ausschneiden lässt, habe ich ein Stück Stoff glattgebügelt und anschließend stückweise an den Flügel passend zugeschnitten. Das fertige Schnittmuster habe ich eingescannt und mit Inkscape nachgezeichnet. Obwohl ich den Gleiter nicht explizit nach aerodynamischen Gesichtspunkten entworfen hatte, fliegt er sogar ganz passabel.

For a long time I wanted to do a workshop with children where they can build something. Last year at the „Junge Uni Waldviertel“ I got a chance so I thought about something that suited with the motto „Da Vincis World – Fascination Science“. After studying the machines he invented I decided to build a flying machine out of wood similar to his sketches. After spending an afternoon with my CAD software I had a first model with which I outright went to the lasercutter. I made covering on the wings out of a canvas fabric which I think suites the fabrics of Leonardo da Vincis time with its rough structure. I took a piece of fabric, ironed it and then fitted it to the wing by cutting it bit by bit to get to a design which I can cut with the laser. The finished piece of fabric was then scanned and I traced its outline in Inkscape. Even though I didn’t design it with aerodynamic aspects it flies pretty well.

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Nach einiger Zeit (oder auch einer Ewigkeit) gibt es mal wieder etwas Neues zu lesen. Die gute Nachricht: Der 3D-Drucker funktioniert endlich! Die schlechte: Von einem fertigen, gut benutzbaren Gerät kann man noch lange nicht sprechen… Aber zuerst einmal alles was seit dem letzten Beitrag geschehen ist. Für die Montage der beheizten Druckfläche habe ich mir ein Stück PEEK-Rundstab besorgt und mir Abstandhalter und Isolierscheiben für die Montage auf der Glasplatte gedreht.

After some time (or an eternity) I got some new stuff for my blog. The good news: The 3D printer is finally working! The bad ones: It is far from being a finished, comfortable to use tool… But first I’d like to show what happend since the last post. I got a rod of PEEK and made some spacers and insulator discs for mounting the heated bed to the glass plate.

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Auch wenn es den Anschein erweckt, mein Blog ist noch nicht tot. Bis zum Sommer hatte ich aufgrund meines Bachelor-Abschlusses kaum Zeit, und anschließend war ich fast den ganzen Juli auf Interrail-Reise quer durch Europa unterwegs. Dabei besuchte ich auch ein sehr interessantes Projekt in Amsterdam, das 3D Print Canal House. Dabei handelt es sich, wie der Name schon impliziert, um ein Haus, welches vollständig aus dem Drucker kommen soll. Kommt man zum Gelände sieht man erstmals einige Baucontainer und einen gigantischen Schriftzug, womit ich die Vorstellung beginnen möchte.

Even if it seems so, my blog isn’t dead yet. I didn’t have much time until the summer because of my bachelor’s degree. This month I was mostly travelling across Europe on Interrail. While doing so I also visited a quite interresting project site in Amsterdam, the 3D Print Canal House. As the name implies the goal of this project is to build an entire house with a 3D printer. When visiting the site the first thing you see is a bunch of containers and the giant letters. Thats where I want to start the little tour around the site.

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