Seit dem letzten mal hat sich einiges getan. Nachdem das Gewinde in die Alurohre gedreht war (was erstaunlich einfach ging, im Programmspeicher der Drehbank war noch ein Programm wo wir nur die Steigung und den Durchmesser ändern mussten), hab ich gleich den Kugelhahn montiert. Bei einer Kfz-Werkstatt im Ort ließ ich mir die 3 Platten vorne aufschweißen. Die anderen Teile gingen leider nicht schweißen, deswegen habe ich sie mit 2 Komponenten-Kleber auf das Rohr geklebt. Den Rest habe ich dann an einem Wochenende gedreht, gefräst, gesägt und zusammengeschraubt, da ich die Kanone endlich ausprobieren wollte. Da war dann einfach keine Zeit für Fotos. Die ganze Kanone wird mit den 2 weißen Bändern am hinteren Teil des Laufs auf den Arm geschnallt. Den Kugelhahn betätige ich über den Hebel direkt davor. Dieser hat eine Übersetzung von 1:2 zum Kugelhahn, realisiert durch ein Stahlseil. Zurückgedreht wird der Kugelhahn mit einer Feder. Eine zweite Feder hält den Hebel noch in Position.


Hier sieht man die Feder, die den Kugelhahn zurückdreht. Die viertelkreisförmige Scheibe besteht 1,5mm Edelstahlblech an den Seiten und 5mm Aluminium in der Mitte.

Den Abzugshebel habe ich auch aus 5mm Aluminium gemacht. Der Griff ist ein Stück 3/4″-Wasserleitung, für die Lagerung oben am Rohr habe ich 608-Kugellager verwendet. Die Scheibe für das Seil ist gleich wie beim Kugelhahn aufgebaut. Die Gummibänder für das Aufschnallen auf den Arm werde ich noch gegen Klettbänder tauschen, da sie nicht fest genug halten.

Die Düse ist eine M12x20 Sechskantschraube, die ich durchgebohrt habe. Ganz optimal ist das ganze noch nicht, da die Oberfläche der Bohrung noch viel zu rauh ist.

Zum Schluss noch ein Beweis: sie funktioniert!

Die effektive Reichweite liegt bei 9bar Druck und einem Düsendurchmesser von 6mm bei knapp unter 20m.
Damit ist dieses Ferienprojekt gerade rechtzeitig zum Ferienende fertig geworden, ein bisschen werde ich noch mit den Düsen experimentieren, ich hoffe noch 25m erreichen zu können.