Mein letzer Beitrag ist zwar einige Monate her, allerdings war ich in dieser Zeit nicht untätig. Einerseits habe ich in der Zwischenzeit mein Masterstudium abgeschlossen und andererseits habe ich so einige andere Projekte (vor allem einiges im Metalab) angefangen und teilweise auch fertig gebracht. Über einige kann ich hoffentlich bald etwas berichten, eines werde ich jetzt gleich vorstellen. So ganz weiß ich noch immer nicht was ich mir dabei gedacht habe, aber jedenfalls hatte ich mich heuer für die Maker Faire Berlin angemeldet. Nach dem überaus spannenden Wochenende bei der Maker Faire in Wien war ich auch dort mit den Holzmodellen nach Leonardo da Vinci vor Ort. Zum Zeitpunkt der Anmeldung war mein Zeitplan meiner Masterarbeit so, dass ich bis zum Wochenende an dem die Maker Faire stattfand damit fertig sei. Wie immer kam natürlich alles anders als geplant und ich war bis direkt vor der Abfahrt nach Berlin am Donnerstag Nachmittag am Schreiben der Rohfassung, welche ich aber zum Glück fertig brachte. An diesem Wochenende hatte ich somit den Kopf frei von der Arbeit und konnte die Maker Faire voll genießen.

My last entry was already some months ago but I wasn’t on idle in this time. Well, first I finished my masters degree and also I am quite busy now with lots of projecs (some of them in the Metalab). Soon I hope I can write up a little about some of these projects one of them I’d like to present right here. Up to date I still don’t know what I was thinking, but I applied for the Maker Faire Berlin. After the amazing weekend at the Maker Faire Vienna I decided to take my Leonardo da Vinci models to Berlin. When I registered I thought I would have my masters thesis done before the Maker Faire but as usual not everything went as planned and I was writing on the first version of my thesis directly before leaving off to berlin, which I could finish and send in for review. That way I had my head free from all that stuff over the weekend and I could enjoy the Maker Faire.

Die Maker Faire Berlin war auf jeden Fall etwas größer als die in Wien, allerdings fand sie auch schon zum zweiten Mal statt. Zusätzlich fing sie auch schon einen Tag früher an, denn am Freitag Vormittag war Schultag, an dem Schüler verschiedener Altersgruppen die Möglichkeit hatten die Maker Faire in aller Ruhe zu besuchen. Wie auch schon bei der Maker Faire in Wien fanden meine Modelle an diesem sowie an den folgenden beiden Tagen wieder sehr großen Anklang. Dieses Mal hatte ich auch schon dazugelernt und auch Visitenkarten mit Kontaktmöglichkeit sowie Links zu Thingiverse und Etsy drauf dabei. Gebracht hat das allerdings nichts da weder die Besuchszahlen auf Thingiverse danach besonders stiegen noch irgendwelche Verkäufe auf Etsy zu verzeichnen waren. Egal, Spaß hat das Wochenende an der Maker Faire trotzdem gemacht und ich hoffe dass die nachfolgenden Bilder ein paar Impressionen davon geben können.

The Maker Faire in Berlin was quite a bit larger than the one in Vienna, I guess that’s simply because it was already the second time it took place. Additionally it started a day earlier so students and school classes hat the opportunity to visit the Maker Faire. Like at the Maker Faire Vienna my models were received quite well on all three days. This time I also brought business cards with contact information and links to Thingiverse and my Etsy shop. Unfortunately I didn’t sell a single kit on Etsy nor did I notice a traffic rise on Thingiverse. Still the weekend at the Maker Faire was really fun and I hope you can get some impressions from the following pictures.

Nachdem wir dann schon ein Wochenende in Berlin waren, gab es die Option am Abend nach der Maker Faire dann heimzufahen und einfach Schlafen zu gehen einfach nicht, egal wie müde man nach einem Tag dort ist. Also haben wir die lokalen Hackerspaces besucht. Begonnen haben wir am Freitag Abend mit der Raumfahrtagentur, die praktischerweise keine 100m von unserer Unterkunft entfernt lag. Das war übrigens reiner Zufall!

Since we were already in Berlin for a weekend we simply couldn’t go home to sleep in the evening no matter how exhausting a day at the Maker Faire was. So we dicided to visit the local hackerspaces, starting with the Raumfahrtagentur which convieniently wasn’t more than 100m away from our accommodation. Which wasn’t planned actually!

Dort wurden wir auch ganz nett empfangen und gleich im ganzen Space herumgeführt. Als erstes ging es in den Keller…

They welcomed us really kind and showed us the whole space, starting with the cellar…

…wo keine dunklen Lagerräume oder Verliese auf uns warteten, sondern ein vollständig eingerichtetes Tonstudio, aus dem auch einmal die Woche Radio gesendet wird.

…where they didn’t have dark storage rooms or dungeons, instead there was a fully equipped audio studio. They even have a radio programme once a week which is made there.

Ebenfalls im Keller zu finden: Die mechanische Werkstatt…

Another thing located in the cellar: the mechanic workshop…

…mit fragwürdiger Elektroinstallation.

…with a questionable mains electric setup.

Im Erdgeschoss befinden sich dann noch Räume wie die Küche, der generelle Gemeinschaftsbereich und noch ein recht gut ausgestattetes Elektroniklabor.

On the ground floor there are then a lot of other rooms like the kitchen, the general social area and also a well equipped electronics lab.

Am nächten Tag am Abend stand dann der Besuch der C-Base an. Der Space war wirklich beeindruckend, einerseits von der schieren Größe, andererseits aufgrund des unheimlich coolen Designs innen, welches wirklich konsequent durchgezogen ist. Der Space ist in 2 Bereiche aufgeteilt, im Erdgeschoss befindet der öffentliche Bereich für größere Veranstaltungen und davon getrennt im Untergeschoss liegt der Mitgliederbereich welcher von Besuchern nur unter Begleitung von Mitgliedern betreten werden kann. Im gesamten Space ist es nicht wirklich erwünscht Fotos zu machen, daher belasse ich es bei einem lustigen Sticker den ich dort gefunden habe.

The next evening we then had to visit the C-Base which is really impressing by the sheer size of the space but also because of the interior design which is done really well. C-Base is divided in two parts, the public area on the ground floor where they also host bigger events and then the member area in the basement which is only accessible to visitors if there is a member with them. It is not really allowed to take pictures in the whole space so I’ll just snapped a photo of a funny sticker.

Unsere Unterkunft lag im Berliner Stadtteil Wedding, in einer der eher alternativeren Gegenden, ein paar der lustigsten oder interessanteren Funstücke des Gebäudes in dem die Wohnung liegt habe ich dann auch noch fotografieren müssen.

Our place to stay was in Berlin Wedding, one of the more aternative parts of the city so I had to take some photos of the more interresting or funny finds there.

So spannend das ganze Wochenende dann auch war, ohne viel Koffein ließ sich das natürlich nicht aushalten. Deutschland, vor allem der Norden, ist ja eher nicht so bekannt für guten Kaffe, was mehrere Proben dann auch für mich bestätigten. Daher ließ sich das nur unter Zuhilfenahme von (wirklich) viel Mate durchstehen. Die Überreste der Kiste packten wir dann, wie auch alles andere, am Sonntag Abend ins Auto und dann war das Abenteuer in Berlin auch schon wieder vorbei…

No matter how exciting the whole weekend was, without lots of caffeine you simply couldn’t survive it. Germany, especially the north, isn’t really famous for good coffee, which I could verify by myself by multiple samples. So we had to switch to lots of Mate to get through the sleep deprivation. The remains of our crate, together with all the other stuff quite filled the booth of my car and with everything stuffed there our Berlin adventure came to an end…

Nach dem wirklich spaßigen, interessanten, aber auch wirklich anstrengenden Wochenende werde ich aber wahrscheinlich auch nächstes Jahr wieder dabei sein, vorrausgesetzt mein Zeitplan lässt es zu.

After this really entertaining, interresting but also exhausting weekend I will also probably attend the Maker Faire next year, at least if I can free the time for it again.
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